Freunde – Feiern – Freiheit

Diese Worte, jedes für sich oder gemeinsam, klingen in Zeiten wie diesen fast schon wie Ironie. Freunde hat man 300 bei Facebook, 1.000 Follower bei Insta, 20 Kumpels im Verein und 50 in der Partei, nur wenn Du wirklich jemanden brauchst ist keiner da! Die Statistik sagt uns 25% der Deutschen leiden unter Einsamkeit. 9,5 Millionen Menschen in unserem Land haben Depressionen. Wo ist der Freund, die Freundin…

Feiern: Echt jetzt, in Zeiten wo alles Kacke wird. Wo alles nur noch teuer ist. Wo ich Angst vor der Zukunft und Stress im Job habe… nö keinen Bock auf Party…

Freiheit: Freiheit was meinst Du denn damit? Die Freiheit jede Lüge als Wahrheit zu verkaufen, wenn man Donald Trump, Wladimir Putin oder Björn Höcke heißt. Die Freiheit aus Dummheit eine Milliarde Masken für 30 Milliarden Euro per WhatsApp zu bestellen, wenn man das ja nicht selber zahlen muss.

ALLES NEIN!

Wir Jecken – Karnevalisten – sind Freunde im Geiste. Wir lieben das Feiern und die Freiheit und nur wer frei ist kann feiern. Genau wie das Motto „Glaube, Sitte, Heimat“ bei den Schützen nur durch den Zusammenhalt, die Vielfalt und die Freundschaft getragen wird, so sollte das Motto „Freunde feiern Freiheit “ alle Karnevalistentragen. Seit über 2.000 Jahren lebt der Karneval vom Feiern der Freiheit, der Umkehrung von Arm und Reich, der Kritik an der Obrigkeit und damit von den Menschen denen Freundschaft, Freiheit und das Feiern gleichermaßen etwas bedeuten. Gemeinschaft, Zusammenhalt, Miteinander das dürfen keine Phrasen sein, das muss ein Grundstein im Brauchtum sein, denn nur so sind wir – Schützen und Karnevalisten – etwas Besonderes in einer immer mehr von Egoismus geprägten Welt. Da wo der liebe Donald einfach mal Venezuela zu seinem privaten Vorgarten mit eigener Tankstelle macht, da wo ein Künstler und Bildhauer für seine Karikaturen vor Gericht gestellt wird, da muss es Gemeinschaften geben die sagen wir feiern die Freiheit und das ist die erste Stufe der Verteidigung unserer Demokratie, das ist das Fundament unserer Werte. In diesem Sinne ein Hoch auf Jacques Tilly und alle Menschen, die in diesen Zeiten den Mut haben frech zu feiern. Alle „Jecken“ in dieser Welt sollten die Freiheit, die Freundschaft und das Feiern verteidigen. Wem das zu doof ist oder zu viel Arbeit, der kann ja gerne mit demlieben Elon zum Mars auswandern.

Seit einfach optimistisch und ein bisschen verrückt, das brauchen wir jetzt oder um es mit den Worten von Peter Brings zu sagen: „Arsch hu und Liebe gewinnt“!

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